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24.03.2013
 

Riesenparty beim Schwimmfest
Auf der Rutsche, in und um die Schwimmbecken stand beim Integrativen Schwimmfest der Spaß im Vordergrund. Für große und kleine Leute war es wieder eine ganz besondere Veranstaltung
Von Cornell Hoppe

Hildburghausen - "Carlos, Carlos, Carlos!" - immer wieder rufen die Kinder aus dem Förderzentrum Hildburghausen den Namen ihres Schulfreundes, der im großen Schwimmbecken über die 25 Meter Brustschwimmen sein Bestes gibt. Laut rufen und jubeln die Kinder ihm zu, um ihn noch mehr anzuspornen. "Für die Kinder ist das jedes Jahr etwas ganz besonderes", sagt Lehrerin Sonja Gärtner, die mit ihren Kollegen die 18 Kinder aus den Klassenstufen drei und vier betreut. "Ich denke es ist eine tolle Bestätigung für unsere Schüler", sagt sie. Als Lehrerin lerne sie an solchen Seiten auch andere Seiten ihrer Schüler kennen. "Ich habe am Freitag nach dem Schwimmunterricht die Klasse und sie erzählen immer wie schön Schwimmen ist." Hier könne sie nun mal erleben, wie selbstständig sie sein können und wie sicher sich einige bewegen können.
Für alle Teilnehmer steht an diesem Montagvormittag aber der Spaß im Vordergrund. Die Halle ist bunt geschmückt, fröhliche Musik weht durch die Halle. Lachen und Anfeuerungsrufe hört man aus jeder Ecke. Neben dem Wettbewerb im Brustschwimmen gibt es auch noch andere Wettkämpfe. Im Wasserrutschen wird zum Beispiel die Zeit genommen. Beim Hamsterspiel gilt es in vorgegebener Zeit die meisten Quietscheenten in den Korb der eigenen Mannschaft abzulegen.
Dem Seehund eifern die Teilnehmer nach, die mit den Händen auf dem Rücken, einen Luftballon mit der Nase durchs Becken bugsieren müssen. In den Staffelspielen geht es darum, dass die Teilnehmer ihren Teamgeist beweisen und das Ziel zusammen erreichen. Bei der Transportstaffel wird ein Passagier auf einer Matte liegend von einem Beckenrand zum anderen gezogen und geschoben.
Extra aus Meiningen
Es ist schon das 37. Integrative Schwimmfest, dass im Landkreis gefeiert wird. Seit Anfang der 90er Jahre gibt es die Veranstaltung schon. Zu Beginn hatte sie zwei Mal im Jahr stattgefunden. Mit insgesamt 12 Einrichtungen und 230 Teilnehmern habe sich die Zahl der Akteure beständig gesteigert, erzählt Stefanie Memm, die für Ehrenamt, Sport und Kultur im Landratsamt zuständig ist. Neben den Wefas aus Eisfeld und Hildburghausen, der Albert-Schweitzer-Förderschule, dem regionalen Förderzentrum Hildburghausen, der integrativen Kindertagesstätte "Farbkleckse", der Lindenschule Rappelsdorf, der Schleusinger Rehawerkstätten Oberrod und dem Wohnheim "Friedrichshall" Lindenau sind in diesem Jahr auch Teilnehmer aus Suhl, Meiningen und Seßlach in Hildburghausen zu Gast. "Wir versuchen solche Veranstaltungen auch über die Kreisgrenze auszuweiten, weil es für alle Seiten Vorteile bringt", sagt Stefanie Memm. Die Einrichtungen aus dem Landkreis seien selbst auch häufig in den Nachbarkreisen bei Veranstaltungen zu Gast. Eine solche Veranstaltung ist natürlich nur zu stemmen, wenn viele Leute mitanpacken. Allen voran sind dies der Kreissportbund Hildburghausen und die vielen ehrenamtlichen Mitglieder des TSV Blau-Weiß Bedheim, die bei Dekorierung, Zeitnahme und Betreuung der Spiel- und Spaßstationen mitgeholfen haben, Vertreter von Landratsamt, Wasserwacht, DRK, Kreisjugendring und FKZ Binko waren ebenfalls auf Helferseite dabei.
Das Schwimmfest ist gestern auch genutzt worden, erfolgreiche Sportler aus den Einrichtungen zu ehren. Robin Meuer, Tim Bischoff, Jonas Scheler und Felix Otto von der Albert-Schweitzer-Förderschule wurden für ihre guten Leistungen im Skilanglauf während der Special Olympics in Garmisch-Partenkirchen ausgezeichnet. Und Mira Meyer aus der Wefa Eisfeld wurde für ihren Landestitel im 50 Meter Brustschwimmen und für ihre Bronzemedaille bei den Special Olympics in München geehrt. Auch in Hildburghausen hat Mira Meyer gestern ihre Konkurrentinnen um den Sieg bei den 25 Meter hinter sich lassen können. Wenn auch nur mit hauchdünnem Vorsprung.


Die Wettbewerbsbesten


25 Meter Brustschwimmen (Männl./ Weibl.)
 
1. Dirk Gonschroek (Lindenschule Rappelsdorf) 19,9 Sekunden
2. Frederik Seifert (Reha-Stätte Oberrod) 23,8 Sekunden
3. Thomas Liczba (Wefa Seßlach)
 
1. Mira Meyer (Wefa Eisfeld) 27,3 Sekunden
2. Maria Olunczek (Wefa Eisfeld) 27,5 Sekunden
3. Susann Peter (Lebenshilfe Meiningen) 27,9 Sekunden

 Wasserrutsche (Männl./Weibl.)
 
1. Marco Selbert (Albert-Schweitzer-Förderschule)
2. Denny Subczinski (Wefa Hildburghausen)
3. Kevin Schuchardt (Lindenschule Rappelsdorf
 
1. Simone Müller (Lindenschule Rappelsdorf)
2. Jaqueline Dietze (Lebenshilfe Meiningen)
3. Sabine Hildebrandt (Lebenshilfe Meiningen)


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